«Ich bin nicht hier, um Ihnen zu gefallen, sondern um den Stand der Dinge darzulegen», stellte Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamtes für Strassen (Astra) gleich zu Beginn klar.
Am Dienstag referierte er in Dürnten vor den Mitgliedern des Vereins Zusammenschluss Oberlandstrasse, wie es nun mit den zwei zur Auswahl stehenden Varianten weitergehen soll. Die Vorbemerkung platzierte er, weil im Vorjahr die Zürcher Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh (FDP) Kritik zu hören bekam, dass es viel zu lange dauere, bis die Lückenschliessung endlich vollbracht sei.
Und tatsächlich, gerade schnell lässt sich der «Systemfehler» – die gut acht Kilometer lange Lücke zwischen dem Autobahnende in Oberuster und der Fortsetzung beim Betzholzkreisel – nicht beheben. Im Projekt, das seit diesem Jahr beim Bund liegt, ist für die Inbetriebnahme des fehlenden Autobahnstücks «zirka 2038» vorgesehen – und das auch nur, wenn es nicht zu zusätzlichen Problemen komme. «Das hier ist ein realistisches Szenario», machte der Astra-Direktor deutlich.
Drei Planungsphasen

