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Politik

Seit 40 Jahren keine Ölfasskrise bei den «Barrel Drummers»

Seit fast 40 Jahren machen die «Barrel Drummers» aus Greifensee karibische Musik. Für die auf Ölfässern getrommelten Melodien baut auch mal ein Teilnehmer des Greifenseelaufs während des Wettkampfs einen Tanzschritt ein.

Ölfässer und Karibik – das scheint emotional nicht zusammen zu passen. Für die «Barrel Drummers» aus Greifensee passt das aber bestens. Seit 40 Jahren macht der Verein Musik auf den Ölfässern in der Tradition der karibischen Inseln Trinidad und Barbados. Die Greifenseer sind damit einer der ältesten Schweizer Steelbands.

Startschuss für die Band war ein Steelbandkonzert 1980 im Landberghaus. Begeistert über die karibischen Klänge gründete eine Gruppe Zuschauer kurz danach die «Barrel Drummers».

«Wir machen es nicht wegen des Geldes – aber wir brauchen das Geld.»

Kurt Meier, Gründungsmitglied «Barrel Drummers»

Bei der Gründung war Kurt Meier dabei. «Über einen Vermittler liessen wir die Steel Drums aus London liefern», sagt der Rentner. Wenn die Band heute an einer Veranstaltung spielt, lässt sich an den Trommeln erkennen, dass sie aus Fässern entstanden. Ob Bass, Tenor, Guitar oder Double Second – allen Drums gemeinsam ist die nach unten gewölbte Schlagfläche und der fehlende Fassboden.

Lehrer aus der Karibik

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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