Die neue Website der Stadt Dübendorf überrascht mit einer ungewöhnlichen Startseite. Statt dem üblichen Registerkartendesign und der Aufteilung nach Rubriken befindet man sich beim Aufrufen der Internetseite an einer Art digitalem Welcome-Desk, wo man sein Anliegen direkt im Suchfenster eingeben kann.
Selbst wenn die alte Startseite kürzlich in einer Bevölkerungsumfrage als unübersichtlich kritisiert wurde: Diese Umstellung hat wohl vielen regelmässigen Usern beim ersten Besuch den Angstschweiss auf die Stirn getrieben. Denn die Suchfunktion auf der alten Website war, gelinde gesagt, ein Albtraum: Treffer waren Glücksache, Suchergebnisse ungenau oder dann so zahlreich, dass man sich durch dutzende Dokumente durcharbeiten musste.
Heiratswillige haben es leichter
Auch jetzt ist nicht alles perfekt. So funkt zwischendurch auch mal eine veraltete Datenbank rein. Die Suche nach «Stadtschreiber» zum Beispiel listet nicht nur «Martin Kunz» auf, sondern auch seinen Vorgänger «David Ammann», der die Stadt vor sieben Jahren verlassen hat. Ansonsten jedoch funktioniert es einwandfrei.
«Wir haben uns entschieden, die App nicht zu löschen.»
Mathias Vogt, Projektleiter

