«Glattmobile» heisst das Handyabo, das die Glattwerk AG seit Anfang Woche im Angebot hat. Damit steigen die vor Jahren in eine Aktiengesellschaft umgewandelten Dübendorfer Stadtwerke also ins Mobile-Geschäft ein – zusätzlich zum bestehenden Angebot für Internet, TV und Festnetztelefonie. Doch wieso tun sie das?
Unter anderem wegen Marktanalysen des Verbands für Kommunikationsnetze. Das sagt Samuel Frempong, der Bereichsleiter Telekommunikation der Glattwerk AG. «Befragungen haben ergeben, dass ein grosser Teil der Kunden eine Gesamtlösung bevorzugt – also alle Angebote aus einer Hand.» Dies hat gemäss Frempong den Vorteil, dass die Kunden nur eine Rechnung erhalten und nur einen Ansprechpartner haben. Dazu komme, dass immer weniger Leute einen Festnetzanschluss hätten und stattdessen zunehmend mit dem Handy telefonierten.
Kein finanzieller Druck
Für ihr Mobile-Angebot arbeitet die Glattwerk AG mit dem Kabelnetzverbund Quickline zusammen, der für sein Mobile-Angebot wiederum die Infrastruktur von Sunrise nutzt. «Das war für uns die beste Option, und unsere Kunden haben ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis», rührt Frempong die Werbetrommel.
Es gehe der Glattwerk AG nicht darum, einen möglichst grossen Anteil des wachsenden Mobile-Marktes zu sichern, sagt Frempong. Dies ergibt sich allein schon aus dem Einzugsgebiet, das neben Dübendorf mit Gockhausen die Nachbargemeinden Wangen-Brüttisellen, Wallisellen und Dietlikon umfasst.

