Deutsche Autowerkstattkette ATU kehrt der Schweiz den Rücken
Über die Schweizer Tochtergesellschaft der deutschen Autowerkstattkette Auto-Technik-Unger (ATU) ist das Konkursverfahren eröffnet worden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Winterthur schliesst nebst jener in Hinwil fünf weitere Filialen. Das Urteil ist bereits am 20. April gefällt worden, wie der Webseite von ATU Schweiz und des Konkursamtes Oberwinterthur-Winterthur zu entnehmen ist. Zuvor hatten bereits das Onlineportal Toponline.ch und die Zeitung « Der Landbote » über die Schliessungen berichtet.
Das Unternehmen hat demnach seine Wachstumsziele in der Schweiz und damit die Profitabilität nicht erreicht. Laut den Medienberichten verlieren rund 75 Mitarbeitende ihre Arbeit. Eine Stellungnahme von ATU Deutschland auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP ist derzeit noch ausstehend.
In den Filialen der Autowerkstatt sind gemäss Konkursamt aktuell noch Autoräder von rund 2’000 Kunden eingelagert. « Wir prüfen zurzeit, ob, wie und wann die Herausgabe dieser Räder an die Kunden möglich ist » , heisst es dazu auf der Webseite des Konkursamtes. (sda)