Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Politik

Grundstückgewinnsteuer spülen Millionen in die Kasse

Der Mönchaltorfer Gemeinderat kann sich über ein Millionenplus in der Jahresrechnung freuen.

Dank den Grundstückgewinnsteuern resultiert für Mönchaltorf ein riesiges Plus in der Jahresrechnung., Investitionen in die Heizanlage des Gemeindezentrums Mönchhof konnten im vergangenen Jahr nicht bewältigt werden.

David Marti

Grundstückgewinnsteuer spülen Millionen in die Kasse

Die Grundstückgewinnsteuern lassen die Mönchaltorfer Gemeindekassen klingeln. Diese fallen um 1,5 Millionen Franken höher aus als budgetiert. So weist die Jahresrechnung 2019 für die Gemeinde ein sattes Plus von rund 2, 9 Millionen Franken aus. Dies bei einem Ertrag von rund 27,5 Millionen Franken und einem Aufwand von 24,6 Millionen.

Das prognostizierte Minus von 415‘000 Franken hat der Gemeinderat deutlich verfehlt. Wie dieser in einer Mitteilung schreibt, werde «der deutliche Ertragsüberschuss selbstverständlich erfreut zur Kenntnis genommen.» Allerdings könne vor allem bei den Grundstückgewinnsteuern nicht weiterhin mit derartig hohen Erträgen gerechnet werden, wie in der aktuellen und der vergangenen Rechnung. 3,1 Millionen Franken verdiente die Gemeinde mit Grundstückgewinnsteuern. «Der Löwenanteil macht dabei mit rund 1,6 Millionen Franken ein einziger Fall aus», teilt der Gemeinderat mit, verrät aber nicht, um welchen Fall es sich handelt.

Weniger Langzeitfälle in Heimen

Positiv zur Kenntnis genommen würden zudem vor allem die sinkenden Kosten bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV und der Pflegefinanzierung im Bereich Gesundheit, schreibt der Gemeinderat weiter. Bei den Alters- und Pflegeheimen seien die Beiträge an die Langzeitpflege, wegen geringerer Inanspruchnahme um 118‘000 Franken gegenüber dem Voranschlag gesunken. Dies sei «entgegen dem allgemeinen Trend». Damit liegt der Aufwand bei der Pflegefinanzierung der Heime bei 422‘000 Franken.

Die Gemeinde konnte im vergangenen Jahr nicht alle geplanten Investitionen durchführen. Auch deshalb entstanden tiefere Kosten als angenommen. Um rund 700‘000 Franken wurde das Investitionsziel von 1,7 Millionen Franken verfehlt. Diese Abweichung sei im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Heizanlage im Gemeindezentrum Mönchhof noch nicht erneuert wurde, heisst es in der Mitteilung. Zudem habe die Kanalsanierung beim Fangbecken Esslingerstrasse verschoben werden müssen.

Bahnfonds schlägt auf die Rechnung

Deutlicher Mehraufwand verzeichnet hingegen der Bereich Verkehr, schreibt der Gemeinderat weiter. Dies resultiere primär aus einem Beitrag in der Höhe von knapp 110’000 Franken an den Bahninfrastrukturfonds, welcher im Jahr 2019 erstmals geleistet werden musste. Dieser Betrag war nicht im Budget berücksichtigt worden.

Mit dem Ertragsüberschuss der Rechnung steigt auch das Eigenkapital auf 26,5 Millionen Franken. Das Nettovermögen beträgt nun 11,2 Millionen Franken.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns