Das Richtplanprojekt für die Lückenschliessung der Oberlandautobahn ist vom Kanton Zürich vor der Übergabe an den Bund auf Anfang 2020 genauer ausgebarbeitet worden als die Variante «Tunnel tief», die im Fels von Wetzikon zum Betzholz führen würde.
Wie der beim Kanton Zürich zuständige Projektleiter Arnd König vom Amt für Verkehr festhält, sind im Richtplanprojekt zwischen dem Anschluss Wetzikon und der Verzweigung Ottikon zwei lange Tunnelabschnitte vorgesehen.
Zwei Röhren mit je zwei Spuren
«Die geplanten Tunnels Grüt und Ottikon werden abschnittsweise einerseits im Tagbau, andererseits in bergmännischer Bauweise erstellt», erläutert König. Projektiert werden zwei Tunnelröhren mit Richtungsverkehr und je zwei Fahrspuren. Der Tunnel Grüt zwischen dem Anschluss Wetzikon und dem Einschnitt Seewadel beim Grüt weist eine Länge von insgesamt rund 1,8 Kilometer auf. Die Hälfte des Tunnels soll im Tagbau erstellt werden, das heisst ausgehoben und dann überdeckt. Bergmännisch durchgraben werden die beiden Drumlins Förliweid und Buechholz.

