Der Rohbau ist beendet, nun kommen die Böden, dann die Küche, schliesslich die Inneneinrichtung: Nachdem die Gockhauser lange Zeit auf ihren Quartiertreff warten mussten, geht es jetzt rassig – bereits Mitte August sollen die 130 Quadratmeter grossen Räumlichkeiten in der neuen Überbauung Rossweid bezugsbereit sein.
Hinter dem Projekt steht die Genossenschaft Rossi, die aus dem Quartierverein Gockhausen heraus entstanden ist. Als Präsident amtet Stefan Rotzler. Der ist überzeugt, dass der Treff «eine gute Sache» wird. «Wir haben viele kreative Leute hier, die in die Planung involviert sind.» Der Landschaftsarchitekt ist froh, dass das Projekt vorankommt. «Seitdem das Restaurant Rossweid geschlossen ist, haben wir hier oben ja nicht mehr viel.»
Eine Stube für die Anwohner
Der Quartiertreff ist eigentlich ein kleines Café, in dem Feiern, Sitzungen, Höcke oder auch mal eine Lesung, ein Seniorenjass oder ein kleines Konzert stattfinden können. «Es wird den besten Kaffee und den besten Kuchen geben», verspricht Rotzler. Und noch ein gastronomisches Grundangebot drumherum: Am Mittag «ein, zwei leichte Menüs», am Nachmittag Snacks.
Noch sucht die Genossenschaft nach einer Person, die den Betrieb in einem Teilpensum führt. Der oder die Auserwählte soll nicht nur professionell kochen können, sondern gleichzeitig als gute Seele dafür sorgen, dass sich die Gockhauser wohlfühlen.

