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Die Gockhauser bekommen einen Quartiertreff

In der neuen Überbauung Rossweid stellt eine Genossenschaft einen Treffpunkt für die Gockhauser auf die Beine. Dort soll es den besten Kafi geben, und auch hin und wieder ein Konzert. Die Finanzierung ist schon fast gesichert.

Der Quartiertreff wird in der Überbauung Rossweid erstellt., Die Mieter der 66 Wohnungen haben es nicht weit zum Quartiertreff.

Thomas Bacher

Die Gockhauser bekommen einen Quartiertreff

Der Rohbau ist beendet, nun kommen die Böden, dann die Küche, schliesslich die Inneneinrichtung: Nachdem die Gockhauser lange Zeit auf ihren Quartiertreff warten mussten, geht es jetzt rassig – bereits Mitte August sollen die 130 Quadratmeter grossen Räumlichkeiten in der neuen Überbauung Rossweid bezugsbereit sein.

Hinter dem Projekt steht die Genossenschaft Rossi, die aus dem Quartierverein Gockhausen heraus entstanden ist. Als Präsident amtet Stefan Rotzler. Der ist überzeugt, dass der Treff «eine gute Sache» wird. «Wir haben viele kreative Leute hier, die in die Planung involviert sind.» Der Landschaftsarchitekt ist froh, dass das Projekt vorankommt. «Seitdem das Restaurant Rossweid geschlossen ist, haben wir hier oben ja nicht mehr viel.»

Eine Stube für die Anwohner

Der Quartiertreff ist eigentlich ein kleines Café, in dem Feiern, Sitzungen, Höcke oder auch mal eine Lesung, ein Seniorenjass oder ein kleines Konzert stattfinden können. «Es wird den besten Kaffee und den besten Kuchen geben», verspricht Rotzler. Und noch ein gastronomisches Grundangebot drumherum: Am Mittag «ein, zwei leichte Menüs», am Nachmittag Snacks.

Noch sucht die Genossenschaft nach einer Person, die den Betrieb in einem Teilpensum führt. Der oder die Auserwählte soll nicht nur professionell kochen können, sondern gleichzeitig als gute Seele dafür sorgen, dass sich die Gockhauser wohlfühlen.

«Der Treff soll aber kein Gastrobetrieb im eigentlichen Sinne sein, sondern vielmehr eine Stube für Gockhauser aller Generationen», hält Rotzler fest. Inwieweit die Lokalität dereinst auch von den Dübendorfern aus dem «Flachland» besucht werden könnte, vermag er nicht vorherzusagen.

90 Prozent finanziert

Die genossenschaftliche Finanzierung des Vorhabens ist auf einem guten Weg. Bereits 90 Personen haben einen Anteil von 1500 Franken gezeichnet. «Noch fehlen uns zehn Genossenschafter, aber die bekommen wir schon zusammen», ist Rotzler optimistisch. Mit den 150‘000 Franken Startkapital ermögliche man die Anschubfinanzierung und werde noch eine Zeitlang über die Runden kommen, «mittelfristig aber muss der Betrieb selbsttragend sein».

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