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Politik

Das sagt Franco Knie sen. zum Wechsel seines Sohnes

Es sei kein einfacher Entscheid gewesen, sagt Franco Knie sen. über den Wechsel seines Sohnes vom Zirkus zum Zoo. Er brauche aber seine Unterstützung bei den vielen anstehenden Projekten, besonders jetzt, wo man auf gutem Weg zu Elefanten-Nachwuchs sei.

Auch ihm sei der Entscheid, den Zirkus zu verlassen damals nicht leicht gefallen, sagt Franco Knie sen., Sein Sohn wird ihn künftig im Rapperswiler Kinderzoo unterstützen., Franco Knie jun. wird vor allem bei den Elefanten helfen.

Foto: Seraina Boner

Das sagt Franco Knie sen. zum Wechsel seines Sohnes

Franco Knie jun. wird sich künftig nicht mehr in der Manege des Zirkus Knie zeigen. Er tauscht den Wohnwagen gegen ein fixes Domizil in Rapperswil. Er soll die Direktion des familieneigenen Kinderzoos rund um seinen Vater Franco Knie sen. unterstützten.

«Mein Sohn und ich haben bereits im vergangenen Jahr intensive Gespräche über seinen Wechsel zum Zoo geführt», sagt Franco Knie sen. einen Tag, nachdem die Familie den Wechsel kommuniziert hat. «Wir haben in Rapperswil so viele Projekte, die anstehen.»

Grosse Veränderung

Eines der grössten Projekte ist sicherlich «Knies Zauberhut». Ab Herbst wird das neue Gebäude das bestehende Otarium ersetze. «Dieses Jahr machen wir erst einen Monat später auf, öffnen dafür die Tür zu einem Weihnachtszoo», sagt Knie sen. 2021 sei der Zoo dann, mit Ausnahme des Januars, das ganze Jahr offen. «Ich brauche seine Unterstützung.»

«Sein Sohn ist in einem Alter, in dem er bald in die Sek oder ans Gymi gehen wird. Das hat bei der Entscheidung geholfen.»

Franco Knie sen., Zoodirektor in Rapperswil

Natürlich sei es für seinen Sohn eine grosse Veränderung. «Es war kein einfacher Entscheid, den Zirkus hinter sich zu lassen. Das war es damals auch für mich nicht», sagt Franco Knie sen. Doch sein Sohn habe gesehen, dass hier in Rapperswil ebenfalls viele spannende Projekte auf ihn warteten.

Hilfe bei Elefanten

«Sein Sohn, Chris Rui, ist in einem Alter, in dem er bald in die Sek oder ans Gymi gehen wird.» Potential habe er dazu. Das alles sei im Zirkus natürlich schwierig. «Dieser Fakt hat Franco Knie jun. bei der Entscheidung natürlich auch geholfen.»

Nun gelte es, ihn einzuführen. Schliesslich sei er schon seit fünf Jahren hier Rapperswil und sein Sohn komme neu dazu. «Er muss jetzt erst alles kennenlernen.» Fest steht, dass er vor allem bei den Elefanten helfen werde.

Auf dem Weg zum Elefanten-Nachwuchs

Die Elefanten des Kinderzoos gaben in den vergangenen Jahren viel zu reden. Seit der Geburt von Elefantenbaby Kalaya 2013 wartet man auf Elefanten-Nachwuchs, viel getan hat sich aber nicht. Bulle Thisiam ist schlicht zu schüchtern. Im März des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass bald ein weiterer Zuchtbulle in den Zoo einziehen wird.

Früchte getragen hat das Unterfangen aber noch nicht. Franco Knie sen.: «Noch ist kein Elefant schwanger. Wir sind aber auf einem guten Weg dazu und werden weiter informieren.»

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