Herr Strebel, hat die Stadt die Radquer-WM nach Dübendorf geholt, oder ist die Austragung hier mehr oder weniger Zufall?
Marco Strebel: Wir haben uns schon aktiv um die WM bemüht, als die Veranstalter einen Austragungsort im Raum Zürich gesucht haben. Erst war das Gebiet Stettbach im Gespräch, doch das stellte sich wegen der vielen involvierten Grundeigentümer und der Verkehrssituation als sehr schwierig heraus. Also schlugen wir als Plan B den Flugplatz vor.
War die Stadt da überhaupt involviert? Der Flugplatz liegt ja in der Kompetenz des Bundes.
Am Ende liegt der Entscheid über eine Durchführung natürlich bei der Armee. Aber wir waren stark in den Bewilligungsprozess eingebunden, schliesslich bringen wir wegen der regelmässigen Grossanlässe auf dem Flugplatz einiges an Erfahrung mit und verfügen über die nötigen Kontakte.
Wie viele Zuschauer erwarten Sie?
Die Veranstalter rechnen mit maximal 20‘000 Besuchern in zwei Tagen.
«Glücklicherweise ist die Zivilschutzorganisation eingesprungen.»
Marco Strebel, Leiter der Abteilung Sicherheit der Stadt Dübendorf
Was werden die Dübendorfer davon mitbekommen?
Die meisten wohl nicht viel. Die Veranstaltung konzentriert sich auf das Flugplatzareal, ein Grossteil der Zufahrt für die PW läuft über die Autobahnanschlüsse Wangen und Hegnau gleich neben dem Austragungsort, und parkiert wird auf dem Flugplatz. Das Ganze wird wohl etwa im gleichen Rahmen ablaufen wie das Love Ride.

