Einmal ist keinmal könnte das Motto der Abstimmung für ein neues Bevölkerungsschutzgebäude auf dem Loorenareal sein. Denn die Maurmer stimmen am 17. Mai im Prinzip über das gleiche Projekt ab, welches bereits vor gut drei Jahren mit einer knappen Zweidrittelmehrheit an der Urne bachab geschickt wurde.
Trotzdem versucht es der Gemeinderat nun mit einer entschlackten Version noch einmal. Entschlackt deshalb, weil die Werkstoffsammelstelle im Gegensatz zur Erstauflage der Abstimmung nicht mehr dabei ist. Der erforderliche Kredit dafür beträgt rund neun Millionen Franken. Damit wird der Bau, der Platz für Feuerwehr, Zivilschutz und Samariterverein bietet, rund eine Million Franken günstiger als das ursprüngliche Projekt vor drei Jahren. Bis Ende 2023 soll der Bau stehen und die alte Infrastruktur ablösen.
Veraltete Infrastruktur
Gemeindepräsident Roland Humm (SVP) sagte vergangene Woche an einer Infoveranstaltung im Loorensaal, wieso es den Bau aus Sicht des Gemeinderats braucht. «Schutz und die Sicherheit gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Gemeinde.» Doch mit der bestehenden Infrastruktur von Feuerwehr und Zivilschutz aus den 80er-Jahren, die auf dem ganzen Gemeindegebiet verstreut sei, könne die Aufgabe nicht zu 100 Prozent erfüllt werden. «Zudem ist die Bevölkerung in den letzten 35 Jahren von 6600 Einwohner auf über 10‘000 gewachsen», sagte Humm. Dieser Veränderung müsse die Sicherheitsinfrastruktur Rechnung tragen.

