Dübendorf hat einen Systemfehler – und zwar bei der Berechnung der Elternbeträge für die Kinderkrippe. Davon ist Gemeinderätin Angelika Murer Mikolasek (GLP/GEU) überzeugt. Zusammen mit 17 Mitunterzeichnenden hat sie deshalb ein Postulat eingereicht mit dem Ziel, dass sich Arbeit für Dübendorfer Eltern wieder lohnen soll.
Das Problem bestehe vor allem für diejenigen Eltern, die zwei oder mehr Kinder in der Krippe betreuen lassen, sagt Murer Mikolasek. Dies, weil die Geschwisterabzüge viel zu niedrig seien: B ei der Berechnung des Elternbeitrags für die Kinderbetreuung könne man für das zweite und jedes weitere Kind lediglich 3000 Franken vom Bruttolohn abziehen, was in den meisten Fällen weit unter den zusätzlichen Kosten für die Betreuung mehrerer Kinder liege. Je mehr die Eltern arbeiteten, desto stärker sei der Effekt spürbar.
Wenn sich Arbeit für Eltern nicht mehr lohnt
18.03.2019


