Abo

Politik

Dübendorfer Stadtrat legt eine Extrarunde ein

Arbeit soll sich auch für Eltern mit zwei und mehr Kindern lohnen: Das fordern 18 Gemeinderäte aus dem Mitte-links-Spektrum mit einem Postulat. Der Stadtrat ist nicht grundsätzlich anderer Meinung, will aber erst noch weitere Abklärungen vornehmen.

Dübendorf hat einen Systemfehler – und zwar bei der Berechnung der Elternbeträge für die Kinderkrippe. Davon ist Gemeinderätin Angelika Murer Mikolasek (GLP/GEU) überzeugt. Zusammen mit 17 Mitunterzeichnenden hat sie deshalb ein Postulat eingereicht mit dem Ziel, dass sich Arbeit für Dübendorfer Eltern wieder lohnen soll.

Das Problem bestehe vor allem für diejenigen Eltern, die zwei oder mehr Kinder in der Krippe betreuen lassen, sagt Murer Mikolasek. Dies, weil die Geschwisterabzüge viel zu niedrig seien: B ei der Berechnung des Elternbeitrags für die Kinderbetreuung könne man für das zweite und jedes weitere Kind lediglich 3000 Franken vom Bruttolohn abziehen, was in den meisten Fällen weit unter den zusätzlichen Kosten für die Betreuung mehrerer Kinder liege.  Je mehr die Eltern arbeiteten, desto stärker sei der Effekt spürbar.

Wenn sich Arbeit für Eltern nicht mehr lohnt

18.03.2019

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?