Sie leiten die Effretiker Lichtundmusik GmbH. Was bedeutet Ihnen diese Arbeit?
Oskar Tschamper: Es spielt für mich keine Rolle, ob ich als Geschäftsführer in der Firma arbeite oder als Tontechniker. Ich muss sehen, dass meine Arbeit für den Kunden und die Mitarbeiter einen Mehrwert bringt. Gerade die Abwechslung zwischen der Rolle als Geschäftsführer und Tontechniker macht mir Spass.
Wie kam Ihre Berufswahl zustande?
Ich lernte Zimmermann. Dieser Beruf war die Grundlage meiner Weiterbildung. Die Geschäftsleiterkollegen und ich hatten vor gut zehn Jahren ab und zu Gelegenheit, an Veranstaltungen die Technik zu organisieren. Wir kommen aus technischen Berufen und aus der Wirtschaftsinformatik. Um in der Veranstaltungstechnik tätig zu sein, bildeten wir uns weiter.
Wie kam es zur Firma?
Zuerst hatten wir lose Anfragen. Als diese sich häuften, machten wir 2008 über eine Webseite auf uns aufmerksam. Meine Stelle als Zimmermann behielt ich bis 2013 und bildete mich in der Tontechnik aus.
Was würden Sie rückblickend anders machen?
Als ich 2017 die Geschäftsleitung übernahm, machte ich alles selber. Ich konnte die Arbeit nur schlecht abgeben. Heute würde ich die Arbeit eher delegieren.
Von wem haben Sie beruflich am meisten profitiert?
Zwei ehemalige Chefs von mir hatten einen positiven Einfluss auf mich. Sie waren angenehm und strukturiert. Sie sorgten für ein gutes Umfeld für ihre Mitarbeiter.

