Herr Schwyzer, Sie haben im neuen Heimatbuch einen 16-seitigen Bericht über den Dübendorfer Jabee-Tower – das höchste Wohnhaus der Schweiz – verfasst. Hatten Sie auch Zugang zu den obersten zwei Stockwerken? Die wurden ja nicht vermietet.
Martin Schwyzer: Ich konnte die Wohnungen nicht besuchen, weiss aber, wer da lebt. Mit der zuständigen Immobilien-Bewirtschafterin habe ich jedoch vereinbart, dass ich nichts darüber schreibe. Was ich gesehen habe, ist das Dach, das die Mieter nicht betreten dürfen.
Was gibt es da zu sehen?
Die Abschrägung, die dem Gebäude die Form eines Lippenstifts verleiht, ist eine meterhohe Wand, die rund um den Turm verläuft. Dahinter verbergen sich die Haustechnik und ein begrünter Bereich. Das Dach selber ist flach.
Die Öffentlichkeit wurde über den Jabee-Tower nur sparsam mit Informationen versorgt. Durften Sie sich ausser den obersten Wohnungen alles ansehen?

