Anfang April wurden die Parkplätze bei den Dübendorfer Sport- und Freizeitanlagen kostenpflichtig. Mit der Massnahme wollte der Stadtrat einerseits Fremdparkierer von den Anlagen fernhalten. Auf der anderen Seite berief er sich auf einen Auftrag des Parlaments, sämtliche Parkplätze in der Stadt zu bewirtschaften.
Der Entscheid kam nicht gut an. «Die Parkgebühren sind fatal», sagte etwa Christoph Lutz, SVP-Gemeinderat und Vizepräsident von «Dübi Inside». Die Vereinigung unterstützt sämtliche Junioren in den Dübendorfer Sportvereinen finanziell. Lutz kritisierte: «Die Vereine haben schon jetzt grösste Mühe, freiwillige Helfer und Juniorentrainer zu finden. Das alles wird nun noch schwieriger, wenn die Leute, die sich ehrenamtlich für den Sport engagieren, auch noch dafür bezahlen müssen.»
«Ob der Betrag reicht, können wir derzeit nicht beurteilen.»
André Ingold (SVP), Stadtpräsident von Dübendorf
Verschiedentlich wurde die Forderung laut, die Vereine sollten für ihre Trainer Parkkarten erhalten. Und tatsächlich kommt der Stadtrat nun den Sportklubs entgegen, wie Stadtpräsident André Ingold (SVP) kürzlich an der jährlich stattfindenden Vereinssitzung erklärte. Zwar gibt es keine Gratis-Parkkarten, dafür können die Vereine die Kosten, die den Trainern durch die Parkgebühren entstehen, von der Stadt zurückfordern. Voraussetzung dafür ist laut Ingold allerdings, dass die Nachwuchstrainer für ihre Arbeit vom Verein keine Entschädigung erhalten.
Bald auch Kulturvereine betroffen

