Politik

Oberländer Migros-Filialen bleiben länger offen

Sieben Migros-Supermärkte im Kanton Zürich sind ab dem 1. November am Samstag eine Stunde länger geöffnet. Damit passe man die Öffnungszeiten den Kundenbedürfnissen an.

Im Kanton Zürich sind ab November sieben Migros-Filialen, wie auch jene in Rüti, samstags länger offen., Mit den neuen Öffnungszeiten reagiert der orange Riese auf das Bedürfnis der Kunden, heisst es in einer Mitteilung.

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Oberländer Migros-Filialen bleiben länger offen

Auf Anfang November werden in insgesamt zwölf Ostschweizer Migros-Filialen und dazugehörigen Migros-Formaten die Öffnungszeiten angepasst. Im Kanton Zürich sind davon sieben Supermärkte in Wetzikon, Rüti, Bauma, Fehraltorf, Hinwil, Turbenthal und Wald betroffen.

Bisher waren die Filialen samstags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Neu soll man abends aber eine Stunde länger einkaufen können. Das Migros-Restaurant im Wetziker Einkaufszentrum Oberland-Märt wird neu von 7.30 Uhr bis 19 Uhr offen stehen.

Auf Erfahrungen aufgebaut

An Standorten in der Ostschweiz hat der orange Riese schon im Frühling neue Öffnungszeiten eingeführt. Dass die Oberländer Filialen erst jetzt nachziehen, hat laut Isabelle Zarn, Projektleiterin Migros Ostschweiz, seine Gründe.

Durch die Umstellung in anderen Filialen habe man erst Erfahrungen sammeln und die Bedürfnisse der Kunden analysieren wollen. Dafür seien Befragungen mit Filialleitern und Kunden durchgeführt und Standorte mit ähnlicher geografischer Lage verglichen worden.

Ein Bedürfnis sei dabei besonders aufgefallen. «Am Samstag kaufen Kundinnen und Kunden eher am späteren Nachmittag und Abend ein», so Zarn. Diesen Wunsch wolle man mit der Anpassung der Öffnungszeiten jetzt auch im Kanton Zürich berücksichtigen – und vorerst daran festhalten.

Kein zusätzliches Personal

Andere Unternehmen im Detailhandel haben teils gar bis 21 Uhr geöffnet. Davon lässt man sich bei Migros aber nicht beeinflussen. «Natürlich sind auch unsere Konkurrenten Teil der Analyse gewesen. Es geht aber vordergründig darum, den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden», teilt Zarn mit.

Zusätzliches Personal einstellen werde man in den Oberländer Geschäften nicht. « Wir haben mittels Umfragen die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden abgeholt, um für sie adäquate Rahmenbedingungen zu schaffen. » So wolle man die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter auch weiterhin sicherstellen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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