Um die Sicherheit der Automobilisten zu erhöhen, setzen die SBB auf Bahnschranken, die sich paarweise übers Kreuz senken. So bleibt jeweils für kurze Zeit ein Korridor für die Durchfahrt frei. SBB-Mediensprecher Raffael Hirt sagt dazu: «Im Notfall können die Autofahrer die Gleise noch kurze Zeit über die offene Fahrbahn verlassen.»
«Die gleichzeitig schliessenden Schranken verkürzen die Wartezeit der Automobilisten um einige Sekunden.»
Raffael Hirt, Mediensprecher SBB
In Uster senken sich die Schranken aber gerade beim Bahnhof beidseitig. Und gerade dort ist es Anfang Jahr zur Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Zug gekommen.
Raffael Hirt sagt, dass das hohe Verkehrsaufkommen bei der Bahnhofsstrasse für die Schranken sprächen, die sich gleichzeitig senken. «Das verkürzt die Wartezeit der Automobilisten um einige Sekunden.»
Ein ZO/AVU-Leser erinnert sich, dass diese Schranken früher ebenfalls verzögert gesenkt wurden. Was neben der verkürzten Wartezeit zusätzlich für die nun vorherrschende Situation mit den gleichzeitig senkenden Barrieren in Uster spricht, konnte Hirt auf die schnelle nicht abklären. Allgemein sagt er: «Die SBB beachten bei der Ausgestaltung ihrer Bahnübergänge die örtliche Situation und unternimmt ihr Möglichstes, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu hochzuhalten.»

