Das Wichtigste in Kürze
- Józsefné Hajdú-Moharos hat im Mönchaltorfer Wald eine giftige Pflanze gestreift
- Weil sie daraufhin die Haut der Sonne ausgesetzt hat, wurden die Schmerzen schlimmer
- Die Gemeinde Mönchaltorf beteuert, dass solche Pflanzen regelmässig bekämpft werden
Józsefné Hajdú-Moharos ging eigentlich immer gerne in den Wald. Das Gebiet um die Mönchaltorfer Rossweid gefiel ihr besonders gut. An einem sonnigen Tag Ende August war sie wieder dort und verliess den Waldweg, weil sie Pilze sammeln wollte. Plötzlich spürte sie einen Stich am Bein. «Ich glaubte, eine Brennnessel oder eine Bremse hätte mich erwischt», sagt Hajdú-Moharos.
«Die Haut hat sich rot, schwarz und lila gefärbt.»
Józsefné Hajdú-Moharos, Riesenbärenklau-Opfer
Doch offenbar hatte sie einen Riesenbärenklau gestreift. Die Pflanze ist ein Neophyt und gilt als besonders giftig. In einer Infobroschüre des kantonales Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) heisst es: «Eine grosse Gefahr besteht für die menschliche Gesundheit, denn die Berührung der Pflanze unter Sonneneinstrahlung kann zu Blasen und Verbrennungen führen.»

