Karotte, Kürbis, Klarinette
Frau Hausmann, an diesem Samstagsmarkt gibt es New-Orleans-Jazz zu hören, und dazu wird ein temporärer Jazz-Weg ins Leben gerufen. Muss der Markt fünf Monate nach seiner Gründung aufgewertet werden?
Sandra Hausmann: Der Verein Herzkern unterstützt den Samstagsmarkt mit verschiedenen Aktionen. Das Ziel ist, das Zentrum zu beleben. Und das tun wir, in Kooperation mit dem Jazzorama. Ausserdem generieren wir damit dem Gewerbe mehr Traffic.
Eine Marching-Band wird am Markt unterwegs sein, hat die überhaupt Platz zwischen Marktbesuchern und Ständen?
Die Band wird genügend Platz finden. Sie spielt ausserdem vor jedem Geschäft, das Trouvaillen des Jazzarchivs ausstellt, ein paar Stücke.
«Hiphop-Weg? Wir sind offen für viele Ideen.»
Sandra Hausmann, Geschäftsleiterin Verein Herzkern
Der Jazz-Weg führt vom Kern Süd durch die Gerichtsstrasse ins Einkaufszentrum Illuster, wo eine Plakatausstellung aufgebaut ist. Wieso machen Sie diese Ausstellung nicht im Uschter77? Da wäre ein bisschen mehr Laufkundschaft bitter nötig.
Die Mall im Illuster bietet sich an, da sie direkt an der Gerichtsstrasse liegt.
Ist Jazz publikumswirksam genug, um damit einen Grossteil der Marktbesucher zu begeistern? Die Stilrichtung ist ja eher etwas für ältere Semester.
Jazz spricht durchaus auch ein junges Publikum an. Ausserdem soll das Jazzorama in Uster einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden.
Wann kommt der Schlager-Weg? Oder der Hiphop-Weg für die Jungen?
(lacht) Wir sind offen für viele Ideen und schauen, was sich sinnvoll umsetzen lässt.
