Das Wichtigste in Kürze
- Der Dübendorfer Stadtrat schreibt die Flüchtlingsbetreuung neu aus
- Links-grün ist unzufrieden mit den stadträtlichen Antworten auf zwei Interpellationen
- Die SVP regt sich über «populistische Vorstösse» der Linken auf
Von Links-grün gibt es regelmässig Kritik an der Art und Weise, wie Flüchtlinge in Dübendorf untergebracht werden. An der gestrigen Sitzung des Gemeinderats lag der Fokus nun auf der Frage, wie der Auftrag für die Betreuung von Asylsuchenden vergeben wird. Dafür zuständig ist seit Jahren die Firma ORS AG. In einer dringlichen Interpellation hinterfragten SP-Gemeinderätin Hanna Baumann und zehn Mitunterzeichnende diese Zusammenarbeit.
Baumann verlangte etwa nach Angaben zu Kostenentwicklung und Qualitätskontrolle, zielte aber vor allem auf die Vergabepraxis der Stadt. So wollte sie etwa wissen, wieso der Vertrag mit der ORS nicht per Ende März dieses Jahres gemäss kantonalem Vergaberecht neu ausgeschrieben wurde.
«Nicht akzeptabel»

