Das Wichtigste in Kürze:
- Dübendorf hat ein Littering-Problem
- Privatpersonen und Institution übernehmen Patenschaften für ein bestimmtes Gebiet
- Es braucht noch viele Freiwillige
Für Aussenstehende mag es vielleicht wie ein normaler Spaziergang aussehen. Doch wenn Monique Freund einmal pro Tag mit ihren Hunden im Fuchshütte- und Föhrlibuck-Quartier im Norden Dübendorfs unterwegs ist, dann ist sie effektiv auf Abfalltour. Getränkedosen, Fast-Food-Verpackungen und ganz viele Zigistummel landen dann in ihrem Abfallsack und schliesslich im Mülleimer.
Monique Freund ist Raumpatin in Dübendorf, und zwar die erste. Noch bevor das Projekt im April richtig angelaufen ist, war sie schon dabei. «Den Impuls gegeben hat ein Bericht im Fernsehen über die Plastikverschmutzung in den Meeren und die vielen Seevögel, die verhungert sind, weil sie die den Magen voller Plastik hatten», sagt Monique Freund. Das habe sie sehr berührt. Ihr sei bewusst, dass sie kaum etwas gegen die Verschmutzung der Meere tun könne. «Doch hier, vor meiner Haustüre, hier kann ich etwas bewirken.»
«Die Stadt Wädenswil hat die Patenschaften vor zehn Jahren eingeführt und sehr gute Erfahrungen damit gemacht.»
Caroline Albrecht, Projektleiterin

