Das Wichtigste in Kürze
- Das Angebot an Pflege- und Alterswohnung in Greifensee soll erhöht werden
- Einwohner haben sich kritisch zum Projekt geäussert
- Eine Architektin und eine Gemeinderätin verteidigen den Anbau
Noch steht keine Wand des Anbaus beim «Zentrum im Hof», doch einigen Greifenseer reicht schon die Visualisierung des geplanten Erweiterungsbaus der Alters- und Pflegewohnungen, um sich über das Projekt zu ärgern (siehe Box). Das Bild wurde kürzlich an einer Infoveranstaltung gezeigt. Der Ärger entlud sich dann in mehreren Leserbriefen, die in den Nachrichten am Greifensee abgedruckt wurden.
«Ich wünsche mir, dass die Leute hinter die Fassade schauen und auch die vielen Vorteile sehen.»
Franziska Graf Schläppi (Aktion G), Gemeinderätin Greifensee
Als «Klotz» wird der 15-Millionen-Bau verschrien, «kalt und lieblos». Den Mitgliedern des Beurteilungsgremiums, das den Sieger des Architekturwettbewerb bestimmt, wird fehlende «städtebauliche Sensibilität und Weitsicht» attestiert. Darunter sind Architekten, Stiftungsratsvertreter, Gemeindevertreter und Denkmalpfleger. Diese haben Anfang Jahr aus fünf Vorschlägen für den Erweiterungsbau das Siegerprojekt mit dem Namen «Assemblage» auserkoren.

