«Steiner»-Besitzer plant Überbauungen am Bahnhof Hinwil
Am Bahnhof Wetzikon, Kempten und Uster ist die Bäckerei Steiner schon präsent, in Wald wird sie es ab Mitte September sein. Geht es nach dem Geschäftsführer Bernhard Steiner, soll bis 2022 ein weiteres Geschäft in Gleisnähe folgen. Gegenüber dem Kiosk am Bahnhof Hinwil plant er auf seinem Privatgrund insgesamt drei Überbauungen, für die unter anderem das ehemalige Restaurant Bahnhof sowie das Restaurant Feldegg abgerissen werden müssen. In den Neubauten sollen Praxisräume, Gewerbe und Mietwohnungen Platz finden.
«Im kleinsten Gebäude wird das Steinercafé mit Laden eingerichtet.»
Fabienne Köng-Steiner, Finanzleiterin Steiner-Beck
Die aufgestellten Baugespanne zeigen die Dimensionen der Gebäude auf. Laut Fabienne Köng-Steiner, der Finanzleiterin von Steiner-Beck, ist am Standort vom «Feldegg» ein vierstöckiges Gebäude vorgesehen. Daneben, am Bahnhofplatz 2, plane man ein einstöckiges Haus und an der Stelle des Restaurants Bahnhof einen Neubau mit drei Etagen. «Im kleinsten der drei Gebäude wird das Steinercafé mit Laden und neu mit regionalen Produkten sowie Spezialitäten eingerichtet. Draussen gibt es einen Gartensitzplatz mit einem Wasserspiel.»
Die Filiale werde den mobilen Steiner-Verkaufswagen ersetzen und um einiges grösser sein als jene am Bahnhof Wetzikon. «Steiner-Beck hat eine spezielle Bindung zu Hinwil. Hier im Ort wurde unser erster Laden eröffnet.»
«Markantes Gebäude» erwünscht
Das Bauprojekt habe man mittels eines Studienauftrages in Zusammenarbeit mit drei verschiedenen Architekturbüros und in Absprache mit der Gemeinde, dem Heimatschutz und der Hinwiler Ortsbildschutzkommission ausgearbeitet. Letztere sorgten sich erst etwas, weil das Restaurant Feldegg abgerissen werden müsste, sagt Köng-Steiner. «Laut dem Heimatschutz ist das Haus zwar nicht im Inventar schützenswerter Bauten aufgelistet, aber trotzdem erhaltenswert.»
«Der Standort ist attraktiv und wir haben viele Interessenten.»
Fabienne Köng-Steiner, Finanzleiterin Steiner-Beck
Der Heimatschutz habe später den Wunsch geäussert, am Standort des «Feldeggs» ein «markantes Gebäude mit auffallendem Charakter» zu bauen. Deswegen plane man nun auch das grösste der drei Gebäude an dieser Lage. Inzwischen seien die Baupläne von allen Gesprächspartnern einstimmig angenommen worden. «Für die unmittelbaren Anwohner planen wir noch eine Informationsveranstaltung ein», so Köng-Steiner.
Welche Firmen in die Überbauungen einziehen sollen, wisse man noch nicht. Auch über den Preis des Projekts kann Köng-Steiner noch keine Angaben machen. «Der Standort ist attraktiv und wir haben sehr viele Interessenten», sagt sie. Man müsse aber erst die Baubewilligung abwarten, um konkreter zu planen.
Diese sollten sie voraussichtlich zwischen September und Dezember erhalten, sagt Köng-Steiner. «Wir hoffen, dass wir Anfang Jahr mit den Bauarbeiten beginnen und diese dann innert zwei Jahren abschliessen können.»