Runde Tische und Stühle standen in der Turnhalle Breiti in Greifensee parat. Auf den Tischen eine Gemeindekarte im Massstab 1: 3000 und Filzstifte. Die Greifenseer Bevölkerung war am Samstagmorgen eingeladen, um zu arbeiten – und zwar am Gesamtverkehrskonzept (siehe Box). Den Arbeitstag eröffneten Gemeindepräsidentin Monika Keller (FDP) und Verkehrsplaner Klaus Zweibrücken. «Sie sollen hier loswerden können, wo Ihnen der Schuh drückt», sagte Zweibrücken zu den 36 Teilnehmern, die sich auf sechs Tische verteilten. Ausserdem sei das für den Verkehrsplaner eine Gelegenheit die Sichtweisen der Bevölkerung zu sehen und von deren Wissen und Erfahrungen zu profitieren.
An jedem Tisch wurden sogenannte «Gastgeber» platziert. Diese arbeiten alle für das Gesamtverkehrskonzept (GVK): Projektleiter Manuel Anrig, Gemeindepräsidentin Keller, drei Gemeinderäte und Zweibrücken. Die Diskussion sollte zuerst am Tisch und dann über Flipcharts ins Plenum getragen werden.
Diskussion um Tempo 30
Am Tisch mit Gemeinderätin Franziska Graf (Aktion G) brauchten die fünf Personen nicht lange, um sich auf das Thema zu stürzen: Der Konflikt zwischen Velo- und Fussgängerverkehr auf der Seestrasse, der Schleichverkehr oder die schlechten Bushaltestellen bedrückten die Teilnehmer. Das alles notierte Graf für die Gruppe.

