Herr Kägi, was ist Ihre erste Erinnerung zum Stichwort « Lückenschliessung » ?
Das war der Auftrag, die allererste Brücke zu bauen am Kreisel Betzholz, eine Überführung. Das habe ich damals ausgeführt mit der Firma Locher & Cie AG und Hirzel Bauunternehmung AG Wetzikon in einer Arbeitsgemeinschaft.
Seit 20 Jahren setzten Sie sich, organisiert im Verein Zusammenschluss Oberlandstrasse, für die Lückenschliessung ein. Sie gehörten zu den Gründern. Heute sind wir immer noch weit entfernt von einem Baustart. Ermüdet ein solcher Kampf nicht?
Zunächst: Der Verein Zusammenschluss Oberlandstrasse wurde von Gemeindepräsidenten, Kantons- und Nationalräten gegründet im Bestreben, aus der Politik heraus das Projekt zu unterstützen zu fördern. Ermüdet bin ich aber nicht. So lange ich arbeiten und denken kann, mache ich frisch und zielgerichtet mit. Es gibt ja auch Fortschritte und es ist nicht einfach nur mühsam. Und doch – es dauert einfach lang.
Zur Person
Jürg Kägi ist Bauingenieur HTL. Der Wetziker mit Jahrgang 1946 ist Präsident des Schweizerischen Fachverbandes für Sicherheit auf Strassen (Sistra). Der ehemalige Wetziker Gemeinderat gehört dem Verein Zusammenschluss Oberlandstrasse seit seiner Gründung an und wirkt in dessen Vorstand als Aktuar.

