32 Seiten pralles Dorfleben – so präsentierte sich die erste Ausgabe der «Volketswiler Nachrichten» am 4. Januar dieses Jahres. Im Blatt: Berichte über den Neujahrsapéro, den Businesslunch des Industrievereins oder das Bauprojekt des Volkilands, dazu eine launige Reportage aus der Wertstoffsammelstelle oder eine Berichterstattung in schwärmerischen Tönen vom Konzert des Akkordeon-Orchesters.
Dazu gab es diverse Berichte von Vereinen und Interessengruppen, darunter etwa eine Doppelseite anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Gemischten Chors Hegnau, sowie diverse Promo-Texte. Also genau das, was man von einer Lokalzeitung erwartet. Spätestens in Ausgabe 3 zeigte sich anhand der vielen Leserzuschriften, dass die «VoNa», wie sie in Volketswil genannt wird, im Dorf angekommen war.
Mehr «Volketswil» gefordert
Bis Ende 2018 war der «Volketswiler» das amtliche Publikationsorgan der Gemeinde. Die Wochenzeitung, die wie diese Publikation von der Zürcher Oberland Medien AG herausgegeben wird und auch weiterhin wöchentlich erscheint, war wiederholt und von verschiedenen Seiten kritisiert worden.
«Das Ziel kann nicht sein, ein Interview mit dem Stadtpräsidenten von Dübendorf zum Thema Flugplatz auf der Titelseite im ‹Volketswiler› zu haben.»
Jean-Philippe Pinto (CVP), Gemeindepräsident von Volketswil

