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Dübendorfer Lehrer und Sek-Schüler werden technisch aufgerüstet

An der Versammlung der Sekundarschulgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach gab es Kritik an der Neuanschaffung von Tablets für die Schüler. Die restlichen Geschäfte wurden mehr oder weniger durchgewinkt.  

Erstrahlt im neuen Glanz: Der aufgestockte und sanierte Schulhaustrakt Grüze 1.

Thomas Bacher

Dübendorfer Lehrer und Sek-Schüler werden technisch aufgerüstet

Alle Schüler der Sekundarschule Dübendorf-Schwerzenbach bekommen neu ein eigenes Tablet, und alle Lehrpersonen einen persönlichen Laptop. Die Investition, die gestaffelt getätigt wird, ist Teil des sogenannten ICT-Konzepts, das am Dienstag von der Schulgemeindeversammlung genehmigt wurde (ICT steht für Informations- und Kommunikationstechnologie).

Das Konzept beinhaltet eine Kreditgutsprache in der Höhe von 330‘000 Franken für den Umsetzungsprozess sowie wiederkehrende Kosten, welche die Schulpflege auf rund 250‘000 Franken pro Jahr schätzt.

Nach wenigen Ja hren «hoffnun gslos veraltet»

Schulpflegepräsident Andreas Sturzenegger (FDP) ist froh, dass das Geschäft angenommen wurde, wie er auf Anfrage sagt. «Der Ist-Zustand ist nicht zufriedenstellend.» Denn einerseits stünden sowohl für Schüler wie auch für Lehrpersonen zu wenige Geräte zur Verfügung, und es sei umständlich, diese für den Unterricht zu buchen. Andererseits sorge ein persönliches Tablet bei den Schülern für ein ganz anderes Verantwortungsgefühl.

«Es gibt einen Markt für gebrauchte Geräte.»

Andreas Sturzenegger (FDP), Präsident Sekundarschulgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach

«Die Schüler können ihr Tablet nach Ende der Schulzeit auch kaufen, wenn sie möchten», sagt Sturzenegger. Und wenn nicht, gebe es auch für gebrauchte Geräte einen Markt. Die Tablets einfach an den nächsten Schüler weiterzugeben, erachtet er hingegen als nicht sinnvoll. «Die Technologie ändert sich dermassen schnell, dass die Geräte am Ende des Klassenzugs hoffnungslos veraltet wären.»

Gegen die technische Aufrüstung der Schüler wurde an der Versammlung der Schulgemeinde Kritik laut. Gemäss Sturzenegger bezog sich diese vor allem auf die Kosten. «Es wurde moniert, dass das alles deutlich günstiger zu haben wäre.» Am Ende blieb es aber bei wenigen Gegenstimmen.

Höhere Steuereinnahmen

Weiter traktandiert war die Jahresrechnung 2018 der Schulgemeinde. Diese schloss bei einem Aufwand von rund 22,3 Millionen Franken mit einem Plus von 1,2 Millionen ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von knapp 880‘000 Franken. Das gute Ergebnis kam zustande, weil im Bereich Steuern Mehreinnahmen von 900‘000 Franken anfielen, während die Sonderschulungskosten gegenüber dem Vorjahr um rund 250‘000 Franken gesenkt werden konnten. Die Versammlung genehmigte die Rechnung einstimmig.

Ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen wurde die Abrechnung des Planungskredits für die Aufstockung und Sanierung des Schultrakts Grüze 1. Die effektiven Kosten von 300‘000 Franken liegen knapp 30‘000 Franken unter Budget.

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