Noch steht der Abrisstermin nicht. Doch eins ist klar: Lange wird es nicht mehr dauern, bis das Rinoldihaus neben dem Dübendorfer Stadthaus dem Erdboden gleichgemacht wird. Und spätestens dann muss der soziale Mittagstisch Subito weg sein. Denn der Stadtrat will das Gebiet «entwickeln».
Die meisten Gebäude auf dem Areal wurden bereits vor einiger Zeit abgerissen, darunter auch das, in dem das «Subito» früher untergebracht war. 2012 zügelte der Mittagstisch deshalb vorübergehend in das Märtkafi. Damit der Betrieb aufrechterhalten werden konnte, finanzierte die Stadt eine neue Kücheninfrastruktur.
Keine andere Möglichkeit
Damit bekam das «Subito» einen zeitlichen Aufschub. Gleichzeitig schauten sich die Verantwortlichen der Reformierten Kirchgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach, die für den Betrieb zuständig ist, nach einem neuen Standort um. «Wir haben intensiv gesucht und verschiedene Optionen geprüft», sagt Werner Benz, der Präsident der Kirchenpflege, «am Ende hat sich aber gezeigt, dass es im Stadtzentrum keine Möglichkeit gibt.»
Bis auf eine Ausnahme: Das sogenannte Güggelhuus an der Bahnhofstrasse, gleich neben dem ReZ, dem Reformierten Zentrum. Das dreistöckige Gebäude wird derzeit in erster Linie für die Jugendarbeit der Kirche genutzt. Nun soll das «Subito» eingegliedert werden. Die Reformierte Kirchenpflege hat Mitte Mai einen Projektierungskredit von 127‘000 Franken gesprochen.

