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Politik

Silbergrueb soll zum Goldesel werden

Die Jahresrechung kam an der Gemeinderversammlung in Mönchaltorf glatt durch. Kritik gab es dennoch.

In der 3800-Seelengemeinde Mönchaltorf kann eine Überbauung wie die Silbergrueb, einen ansehnlichen Betrag in die Gemeindekasse spülen. Das machte in der Mönchaltorfer Gemeindeversammlung vom Donnerstag Gemeinderat Bernhard Kaderli (FDP) in seiner Stellungnahme zur Jahresrechnung 2018 klar. Denn die etwa 170 zugezogenen Bewohner der Silbergrueb seit dem letzten Jahr ergäben eine halbe Million zusätzlicher Steuereinnahmen.

«Wir haben weniger Autonomie, dafür mehr Kosten.»

Urs Graf, Gemeindepräsident (FDP) Mönchaltorf

Doch in die Rechnung 2018 flossen diese Steuererträge noch nicht ein. Die Einnahmen aus der ordentlichen Steuern und den Steuern früherer Jahre fielen vielmehr um eine Million Franken geringer aus als budgetiert. Da sah SVP-Ortsparteipräsident Charles Vogt ein Problem auf die Gemeinde zukommen: «Es sieht nicht so aus, dass wir in den kommenden Jahren viel mehr Steuergelder einnehmen werden.» 

Finanzausgleich sei dank

Ein Zustupf gibt es vom Kanton in der Form des Finanzausgleichs. Mönchaltorf darf als kleine Gemeinde wohl lange Zeit auf diesen Betrag zählen, denn die Steuerkraft liegt mit 2300 Franken weit unter dem Kantonsmittel von 3000 Franken. «Auch mit dem Zuzug von ein paar Millionären käme die Gemeinde nicht so leicht über das kantonale Mittel hinaus», so Kaderli.

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