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Politik

Verkehrsplaner steht für Greifensee ein

Der Greifenseer Gemeinderat wehrt sich gegen die kantonalen Pläne zur neuen Greifenseestrasse. In den Kampf haben sie einen renommierten Verkehrsplaner geschickt, der dazu das gesamte Verkehrskonzept der Gemeinde überarbeitet.

Die Gemeinde Greifensee fühlt sich bei der Planung zur neuen Greifenseestrasse vom Kanton übergangen (siehe Box). Im aktuellen Vorprojekt wurden Forderungen des Gemeinderates nicht erfüllt. Gemeinderat Thomas Honegger (Grüne) sagt: «Der Gemeinderat befürchtete, dass der Ausbau der neuen Greifenseestrasse zu Mehrverkehr im Dorf führt. Dies wurde vom Kanton in Frage gestellt.»

«Als Milizpolitiker ist es schwierig mit Fachplanern des Kantons zu diskutieren.»

Thomas Honegger (Grüne), Gemeinderat 

Neue Greifenseestrasse

Die Strasse soll die heutige Greifenseestrasse mit der Zürichstrasse verbinden. Vor rund neun Jahren hatte der Greifenseer Gemeinderat dem Bau der Neuen Greifenseestrasse noch zugestimmt. Allerdings unter der Bedingung, dass als flankierende Massnahme die Seestrasse nach Niederuster und die Dorfstrasse nach Schwerzenbach zu Kommunalstrassen gemacht werden. Im aufliegenden Vorprojekt des Kantons sind diese Forderungen jedoch nicht aufgegriffen worden.
Ursprünglich sollte der Baubeginn der Strasse im Frühling 2021 sein. Aufgrund von 150 Einsprachen und Einwendungen verzögert sich der Baubeginn voraussichtlich bis 2022.

 

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