Über eine mögliche Verkehrsberuhigung im Zentrum wurde in Dübendorf immer wieder kontrovers diskutiert. Nun macht der Stadtrat Nägel mit Köpfen: Er will auf der Bahnhofstrasse, der Wallisellenstrasse und auf der Strehlgasse Tempo 30 einführen. Ebenfalls von der geplanten Temporeduktion betroffen: Adlerstrasse, Unterdorfstrasse, Glattquai, Casinostrasse, Rosenstrasse, Lindenstrasse sowie Teile der Bettli- und der Grundstrasse (siehe Grafik).
Diese grossflächige Tempo-30-Zone im nördlichen Stadtzentrum ist eine von 20 Varianten, welche ein Zürcher Planungsbüro im Auftrag der Stadt ausgearbeitet hat. Weitere Ideen waren etwa die Sperrung des Lindenplatzes, ein grossräumiges Einbahnregime, Begegnungszonen oder eine Kombination aus diesen Massnahmen.
Erreichbar wie immer
«Mit Tempo 30 können wir das Raserproblem angehen und den Lärm eindämmen, und das alles mit relativ wenig Aufwand», sagt Stadtpräsident André Ingold (SVP), der auch den zuständigen Verkehrsausschuss präsidiert. Mit der angestrebten Variante seien alle Begehrlichkeiten von links bis rechts abgedeckt, ist Ingold überzeugt. «Sämtliche Gewerbebetriebe sind genauso gut erreichbar wie früher, und wir verlieren keinen einzigen Parkplatz.»
«In der Rushhour profitieren die Autofahrer bei Tempo 30 von einem besseren Verkehrsfluss.»
André Ingold (SVP), Stadtpräsident von Dübendorf

