«Wir wollen nicht die Spielverderber sein, aber auch ernst genommen werden», beschreibt der Mönchaltorfer Gemeindepräsident Urs Graf (FDP) die Gefühlslage zur Statutenrevision des Zweckverbandes Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (Kezo). Der Gemeinderat lehnt diese ab und empfiehlt der Mönchalter Stimmbevölkerung es ihm gleichzutun.
«Mönchaltorf müsste im unwahrscheinlichen Fall einer Verschuldung höchstens ein Prozent der Geldforderungen übernehmen.»
Daniel Böni, Geschäftsführer Kezo
Spielverderber wäre die Gemeinde, weil sie mit einem negativen Entscheid der Stimmbürger Mitte November die ganze Statutenrevision zunichtemachen könnte. Denn: Entscheidet sich eine der 36 Verbandsgemeinde gegen die Revision, ist sie gescheitert und die Kezo müsste einen neuen Entwurf ausarbeiten. Das Stimmvolk der betreffenden Gemeinden befindet an verschiedenen Abstimmungsterminen über die Statutenänderung. Die Mönchaltorfer stimmen am 17. November darüber ab.
Unzufrieden mit zwei Punkten
Urs Graf ist unzufrieden mit dem Entwurf. Mehrfach eingereichte Einwendungen und Stellungnahmen des Gemeinderates seien nicht berücksichtigt worden und somit nicht in den Entwurf der neuen Zweckverbandsstatuten eingeflossen.

