«Das Schwierigste war, die Übersicht zu behalten»
Herr Scherb, wie kamen Sie denn zu der Ehre, den diesjährigen Vereinstag der Stadt Uster zu organisieren?
Pascal Scherb: Das ist immer die Aufgabe des KV-Lehrlings in der Präsidialabteilung.
60 Vereine, Festwirtschaft… Das klingt nach ganz schön viel Arbeit für einen 1.-Lehrjahr-Stift.
Ich konnte einiges von den Vorjahren übernehmen. In den letzten zwei Wochen war es allerdings schon anstrengend, da arbeitete ich nur für den Vereinstag.
Zählen Sie doch mal auf, was Sie erledigen mussten.
Es gab viel zu organisieren: die Festwirtschaft, die Bühne, die Festbänke. Ich musste die Toi-Toi-WCs reservieren und bei der Polizei die Bewilligung für die Sperrung der Strassen einholen. Und dann natürlich der Kontakt mit den Vereinen.
Gab es Schwierigkeiten?
Ach, es ging schon. Das alles zu organisieren, war ja spannend. Bei Problemen konnte ich immer zu meinem Berufsbildner, der hat mir dann geholfen. Zwischendurch wurde es halt immer mal wieder eng mit dem Zeitplan, weil der Vereinstag dieses Jahr früher ist als in den letzten zwei Jahren. Eigentlich war das schwierigste, die Übersicht zu behalten.
Hatten Sie als Organisator eines Grossanlasses auch die eine oder andere schlaflose Nacht?
Es war schon eine grosse Verantwortung, aber schlafen konnte ich immer.
Werden Sie am Vereinstag ebenfalls eine Aufgabe haben?
Ja, ich helfe beim Aufbau und schaue zusammen mit meinem Berufsbildner, dass es läuft.
Bekommen Sie eine Belohnung, wenn der Anlass ein Erfolg war?
Das nicht direkt. Aber die Bewertung meiner Arbeit fliesst in die Note der betrieblichen Abschlussprüfung ein.
Vereinstag in Uster
Am Samstag, 18. Mai, ist der Ustermer Vereinstag. Von 11 bis 16 Uhr präsentieren rund 60 Vereine und Organisationen ihre Aktivitäten und Leistungen der Öffentlichkeit. Neben Informationen gibt es auch sportliche und kulturelle Aktivitäten sowie eine Festwirtschaft. Der Vereinstag findet im Bereich Post-, Gerichts- und Webernstrasse statt.
