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Politik

Kaum Kritik an den Plänen des Dübendorfer Stadtrats

Nach mehreren Anläufen steht nun ein Projekt für ein 8,25 Millionen Franken teures Mehrzweckgebäude neben der Oberen Mühle Dübendorf bereit. An der ersten öffentlichen Infoveranstaltung gab es Bedenken bezüglich der Ästhetik, Fundamentalkritik wurde aber nicht laut.

Das Grundproblem der Oberen Mühle zeigte sich exemplarisch an der Infoveranstaltung, an der am Donnerstag das geplante Mehrzweckgebäude vorgestellt wurde: Obwohl weniger als 40 Personen anwesend waren, wirkte der «Saal» des Dübendorfer Kulturzentrums schon gut besetzt.

Tatsächlich bekommen die Veranstalter mit einer ausgeklügelten Bestuhlung 140 Zuschauer in den Raum, dann ist es aber proppenvoll. Dieser Umstand schränkt das Team der Oberen Mühle bei der Wahl der Künstler ein, wogegen der Saal im geplanten Mehrzweckgebäude mit seinen 300 Sitzplätzen deutlich mehr Möglichkeiten böte.

Für Kurse und Proben

In den 90ern gab es zwei Versuche, anstelle des abgebrannten Ökonomiegebäudes ein Mehrzweckgebäude zu realisieren. Die Pläne scheiterten jedoch auf dem Weg durch die politischen Instanzen. Mittlerweile hat der Stadtrat ein Projekt vorgelegt, welches die Raumknappheit in Dübendorf beenden soll.

«Fernwärme lohnt sich erst, wenn auch das geplante Hallenbad angeschlossen werden kann.»

Georg Bachmann, Architekt

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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