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Politik

Noch trotzen die Ustermer Flarzhäuser der Klimadebatte

Die Ustermer Flarzhäuser sind nicht ganz so prunkvoll, wie in anderen Oberländer Gemeinden. Dennoch sind es einige Wert sie zu erhalten, findet ein hiesiger Historiker. Unter Druck kommen die Häuser auch wegen der Klimadebatte.

Noch trotzen die Ustermer Flarzhäuser der Klimadebatte

Flarzhäuser sind ehemalige Bauernhäuser oder Scheunen, die zu Wohnungen umgebaut wurden. Gleich sechs von ihnen stehen an prominenter Lage an der Florastrasse in Uster neben dem Stadthaus, eingebettet zwischen Bauten aus dem 20. und dem 21. Jahrhundert.




«Die niedrige Raumhöhe drückt aufs Gemüt.»
 


Gabriel Gallati, Flarzhausbesitzer Uster

Ein Kenner der Flarzhäuser ist der Ustermer Historiker Michael Köhler. Er sagt, dass in Uster die auffälligsten Flarzhäuser an der Florastrasse stehen. Weil die Häuser über die Jahrzehnte immer wieder verändert wurden, gelte: «Es gibt kein Flarzhaus, das aussieht wie das andere. Wenn Platz für einen Untermieter geschaffen werden musste, wurde in einem grossen Raum eine Wand eingezogen. So entstand kurzerhand ein zweiter Hausteil.» Von aussen sehe das dann wie in der Florastrasse aus: Ein Dach, zwei Kamine, so Köhler.

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