Die Benefizveranstaltung Love Ride, die muskelkranken und behinderten Menschen zugute kommt, bietet seit Jahren grosses Spektakel in Dübendorf. Eine orchestrierte Veranstaltung, mit einer vorgegebenen Route, die die Biker alleine oder mit behinderten Menschen als Fahrgäste abfahren. Auf der Strecke liegt auch die Illnau-Effretiker Aussenwacht Agasul. Am Sonntagmittag standen bei der Verzweigung Luckhauserstrasse – Brauistrasse etwa 30 Zuschauer vor dem Areal des Restaurants Post, die auf die Biker warteten. Am Strassenrand standen sie Spalier, um den Teilnehmern zuzuwinken.
«An einem schönen Tag könnte ich etwas spenden – heute sicher nicht.»
Heidi Berger, Wirtin Restaurant Post in Agasul
(Video: Simon Grässle)
Einer von ihnen war Stephan Kämpfer aus Russikon. Kämpfer ist sonst selber als Fahrer mit dabei: «Gestern Abend hat es bereits geschneit und ich habe darauf verzichtet, meine Harley für den Ride bereit zu machen. Ich bin eher ein Warmduscher.» Die Harley nutze er nur einmal jährlich exklusiv für den Love Ride, damit könne er aber behinderte Person mitnehmen.
«Crazy wie wenig Leute heute früh in Dübendorf waren.»
Erhard Luginbühl, Love-Ride-Teilnehmer

