Theo Zobrist ist alles andere als glücklich mit der Situation an der Wallisellenstrasse 24. Auf dem Grundstück würden Fahrzeuge und Material abgestellt, der Drahtzaun sei defekt und die Bepflanzung verwildert, schreibt der SP-Gemeinderat in seiner Anfrage an den Stadtrat. Und weiter: «Durch die Wildnis sind die Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer behindert, durch das Lagern von Altstoffen und Fahrzeugen wird der Boden verunreinigt und der Anblick verärgert die Dübendorfer Einwohnerschaft.»
Vorwürfe von Links-grün
Zobrist kommt zum Schluss: «Die Lücke an der Wallisellenstrasse ist ein Schandmal der Dübendorfer Politik.» Damit bezieht er sich nicht nur auf den aktuellen Zustand der Brache, sondern auch darauf, wie es dazu kommen konnte. So liess die Stadt 2016 das fast 200-jährige Haus an jener Stelle abreissen mit der Begründung, es sei akut einsturzgefährdet.
SP und Grüne bezeichneten den Abriss damals als «Nacht- und Nebel-Aktion» und warfen den Verantwortlichen der Stadt eine «Aushebelung der Justiz» vor. Auch der Zürcher Heimatschutz sprach von Versäumnissen und rügte, dass durch Untätigkeit schützenswertes Inventar zerstört worden sei, das man gut hätte retten können.
Als Parkplatz und Schuttablage verwendet

