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Kein Klimanotstand, aber konkrete Ziele

Während in Uster und Wetzikon der Klimanotstand schon bald Realität werden könnte, zeigen sich Dübendorfer Parteien weniger alarmistisch.

Seit Wochen ziehen Klimastreikende durch Schweizer Städte.

Foto: Keystone

Kein Klimanotstand, aber konkrete Ziele

Auch in Dübendorf werden die Grünen in Sachen Klima aktiv. Gemäss Gemeinderat Julian Croci ist eine Motion in Vorbereitung, die erreichen will, dass die Verwaltung und die städtischen Betriebe bis 2030 klimaneutral werden  – und das ohne Kompensationsmassnahmen im Ausland. «Ein ambitioniertes Ziel, das ist uns bewusst», sagt Croci, «aber die Klimaerwärmung ist das grösste Problem unserer Zeit, und wir können es uns nicht leisten, einfach nichts oder nur wenig zu tun.»

«Wir werden wohl eine etwas weniger verpflichtende Variante wählen. »

Julian, Croci, Gemeinderat Grüne
 

Wie genau die Motion formuliert sein wird, ist noch nicht klar. Denn die Grünen möchten für ihr Anliegen eine möglichst breite Allianz bilden und suchen deshalb die Unterstützung bis weit in die politische Mitte hinein. Noch fänden deshalb Gespräche mit Vertretern anderer Parteien statt, sagt Croci.  «Die Motion wird es im Gemeinderat nicht leicht haben, aber eine knappe Mehrheit ist durchaus möglich», sagt Croci.

Aus diesem Grund wolle man das Klimaziel auch nicht in der Gemeindeordnung festschreiben, wie das in Wetzikon geplant sei. «Wir werden wohl eine etwas weniger verpflichtende Variante wählen, in dem wir den Stadtrat auffordern, eine Strategie auszuarbeiten, die Treibhausemissionen bis in elf Jahren auf null zu reduzieren.»

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