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Politik

Dübendorfer Rechnung schliesst mit riesigem Plus

Die Dübendorfer Jahresrechnung weist einen Überschuss von happigen 13,8 Millionen Franken auf – deutlich mehr, als budgetiert war. Grund dafür sind in erster Linie die Grundstückgewinnsteuern. Kritik an der Rechnung gibt es wegen der «konservativen Budgetierung», aber auch, weil sich die Investitionen stauen.   

Die Dübendorfer Jahresrechnung 2018 schliesst bei einem Gesamtaufwand von 160,3 Millionen Franken mit einem Plus von 13,8 Millionen. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von lediglich 300‘000 Franken. Aufgrund dieses Resultats erhöht sich das Eigenkapital auf 113,7 Millionen Franken, das Finanzvermögen beträgt 146,6 Millionen.

Im Vergleich zur Rechnung 2017 sanken die Steuereinnahmen insgesamt um 13 Millionen Franken. Für Finanzvorstand Martin Bäumle (GLP/GEU) kein Grund zur Beunruhigung: «2017 war ein rekordverdächtiges, nicht zu wiederholendes Jahr.»

«Zu konservativ budgetiert»

Vom positiven Abschluss der Rechnung 2018 zeigt sich Bäumle «erfreut, aber nicht überrascht», wie er sagt. «Ich habe schon im Dezember während der Budgetdebatte im Gemeinderat gesagt, dass es in diese Richtung geht.» Damals stützte sich Bäumle auf eine Hochrechnung, die höhere Einnahmen insbesondere im Bereich der Grundstückgewinnsteuern voraussagte.

«Damals ging es einzig darum, eine Steuersenkung durchzusetzen.»

Martin Bäumle (GEU/GLP), Finanzvorstand von Dübendorf

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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