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Politik

Erschöpfte Pferde und ein Kampfschrei für den perfekten Schuss

In der Sandgrueb-Stiftung in Egg fand am Wochenende der Workshop «berittenes Bogenschiessen» statt. Züriost-Redaktor David Marti versuchte sein Glück, durfte aber nicht mal aufs Pferd steigen.

Ein Pferd ist ein graziöses Geschöpf. Der Bogen ein elegantes Gerät. Beherrsche ich Tier und Waffe bin ich ein Gott. Mit dieser bescheidenen Einstellung ging ich am Samstagnachmittag zum Workshop berittenes Bogenschiessen in Egg. Der zweitägige Anlass fand auf dem Hof der Stiftung Sandgrueb statt (siehe Box).

Ich hatte mich sowohl als Bogenschütze wie auch als Reiter als Anfänger angemeldet. Doch eigentlich verfügte ich schon über einige Erfahrung, weil ich regelmässig im Westernvideospiel «Red dead redemption 2» mit Bogen und Pferd hantiere. In der virtuellen Welt heisst mein Pferd «Doktor Hasenbein» – in der realen in Egg «Spirit». Allerdings liessen mich die Veranstalter «Spirit» nicht reiten, weil es noch ein sehr unerfahrenes Pferd ist.

Das fand ich gut. Schliesslich wollte ich nur mit Meistern arbeiten. Ein solcher ist Merse Konkoly von der ungarischen «Kassai horseback archery school». Er war Schüler von Lajos Kassai, der Matt Damon für die Bogenschiessenszene des Hollywood Films « The Great Wall » trainierte.

Nervöses Knabbern

In der Egger Reithalle demonstrierte  der Ungare Merse Konkoly vor den etwa 30 Teilnehmern, wie er die siebenjährige «Spirit» zu einem guten Bogenschiesspferd ausbilden wird. Übersetzt wurde vom Zürcher Michel Bakocs, der Präsident des «Schweizer Ungarischer Traditioneller Pfeilbogen Verein» ist.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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