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Politik

Vereinshaus bleibt auf der Wunschliste des FC Maur

Der FC Maur hat beim Sportplatz Looren mit dem schlechten Rasen und dem fehlendem Clubhaus zu kämpfen. Ein vollwertiger Fussballplatz bekommt der Verein früher als erwartet. Der Wunsch nach einem Clubhauses bleibt hingegen weiterhin unerfüllt.

Kurt Plattner, Präsident des FC Maur, freut sich auf den neuen Trainingsrasen, der dem Club in der Looren nach den Sommerferien als zweite Fläche wieder zur Verfügung stehen wird. Noch aber muss der Rasen auf dem Areal des Generationenprojekts wachsen und ist nicht bespielbar.

Das eigentliche Hauptspielfeld gibt dem FC derzeit keinen Anlass zur Freude. «Der Rasen ist in einem schlechten Zustand», sagt Plattner. Vor allem wenn es geregnet habe, brauche es lange, bis das Wasser und die Feuchtigkeit entweichen. Grund: Auf dem Platz fehlt eine Entwässerungsanlage, die das Wasser abführt.

Auch die Bevölkerung sei vom miserablen Zustand des Hauptplatzes Looren betroffen. «Der Platz bleibt oft tagelang gesperrt, weil die Feuchtigkeit verdampfen muss. Das löst bei der Bevölkerung, die auch gerne darauf spielen, meist Unverständnis aus.»

Modernes Flutlicht

Der Maurmer Gemeinderat hat nun entschieden, diesen Mangel zu beheben. In einer Mitteilung schreibt er: «Eine Rasensanierung des Sportplatzes Looren ist unausweichlich, weil das bestehende Sickerleitungssystem nicht mehr richtig funktioniert und der Bodenaufbau erneuert werden muss.» Das kostet die Gemeinde 555‘000 Franken, die als gebundene Ausgaben nicht dem Maurmer Stimmvolk vorgelegt werden muss. Auch die Flutlichtanlage wird erneuert und mit LED-Leuchten ausgestattet, was nochmals 140‘000 Franken kosten soll. Diese Ausgaben sind deutlich tiefer als das 7,6-Millionen Franken teure Kunstrasen-Bauprojekt, das die Maurmer 2016 mit 63 Prozent deutlich abgelehnt hatten (siehe Box).

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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