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Dübendorfer Stadtrat schweigt zur Kündigung des Alterszentrums-Direktor

Die SP wollte wissen, wie es zur Kündigung des langjährigen Leiters des Alterszentrums Daniel Guggenberg gekommen ist. Doch im Stadthaus gibt man sich bedeckt.

Der Stadtrat will sich nicht zum Abgang des Heimleiters in Dübendorf äussern. Begründung: Ein laufendes Verfahren. , Aktuell wird das Alters- und Spitexzentrum von einem interimistischen Leiter geführt.

Archiv: Thomas Bacher

Dübendorfer Stadtrat schweigt zur Kündigung des Alterszentrums-Direktor

Vor rund zwei Monaten hat Daniel Guggisberg seinen Job als Direktor des Alters- und Spitexzentrums Dübendorf gekündigt – nach 15 Jahren in dieser Position und zwei Jahre vor seiner Pensionierung.

In einem Schreiben an die Mitarbeitenden begründete Guggisberg seinen Entscheid unter anderem mit einer komplett unterschiedlichen politischen Grundhaltung seiner neuen politischen Vorgesetzten, der Sozialvorsteherin Jacqueline Hofer (SVP). Eine konstruktive Zusammenarbeit sei nicht mehr möglich.

«Völlig undenkbar»

Hofer wollte aus personalrechtlichen und Datenschutzgründen nichts zum Sachverhalt sagen. Doch damit gab sich SP-Gemeinderat André Csillaghy nicht zufrieden. In einer schriftlichen Anfrage wollte er wissen, welche Differenzen es zwischen Guggisberg und Hofer gab und inwieweit Versuche unternommen wurden, den Streit zu schlichten.

Die Antwort des Stadtrats fällt nun so aus, wie man das erwarten konnte. Aufgrund geltenden Rechts könnten keine Personendaten eines Mitarbeiters an Drittpersonen weitergegeben werden, tönt es aus dem Stadthaus. Konflikte in einem Arbeitsverhältnis öffentlich dazulegen, sei «völlig undenkbar».

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