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Politik

Maur will über soziale Medien die jungen Bürger erreichen

Die Gemeinde Maur will die Stelle «Informationsbeauftragte» schaffen. Damit soll der Anschluss an die junge Generation gesichert werden. Die Gemeinden Mönchaltorf und Greifensee verzichten hingegen darauf.

Maur will in der Kommunikation auf den sozialen Medien präsent sein. Die Gemeinde hat kürzlich eine Stelle für einen Informationsbeauftragten mit 60-Prozent-Pensum ausgeschrieben. Im Stellenbeschrieb werden Affinität zu neuen Medienformen und zu Social Media gewünscht. Wie Gemeindeschreiber Markus Gossweiler sagt, sei im neuen Kommunikationskonzept die Digitalisierung ein wichtiges Thema: «Wir wollen den Anschluss an die junge Generation nicht verpassen.»

Es sei allerdings noch offen, welche Kanäle genutzt werden sollen. «Heutzutage sind nicht mehr alle sozialen Medien bei den Jungen populär. Facebook ist mittlerweile eher ein Seniorenkanal», sagt Gossweiler.

Fehlendes Know-How

Mit der Schaffung der Stelle soll zudem die Kommunikation entlastet werden. «Bei der Gemeinde fehlt uns das Know-How, um über die sozialen Medien zu kommunizieren.»

«Der Aufwand jeden Tag mindestens etwas posten zu müssen, ist enorm.»

Monika Keller, Gemeindepräsidentin Greifensee (FDP)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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