Endlich wieder einmal ein Pokal für die FC-Turbenthal-Junioren
Am E-Junioren-Turnier vom Samstagnachmittag waren gleich zwei Teams des FC Turbenthal am Werk. Zuerst musste allerdings ein administrativer Kraftakt bewältigt werden. Als die Mannschaften zur dritten Partie aufgerufen wurden, stellte die Turnierleitung fest, dass eine der angemeldeten Mannschaften nicht erschienen war. Schnell wurde umdisponiert: Aus einem Spieltableau mit zweimal vier Mannschaften wurde ein Spielplan mit einer einfachen Runde für sieben Teams.
Verhaltener Start ins Turnier
Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Pandiani startete etwas verhalten ins Turnier: Zuerst resultierte ein Unentschieden, es folgten zwei 1:0-Siege. Nun war der Bann aber gebrochen, und nicht einmal die Schützenhilfe vom FC Wetzikon wäre nötig gewesen, um ungeschlagen den bejubelten Turniersieg zu erringen. Dass dieser Triumph in den neuen Tenues zustande kam, verdient besondere Erwähnung. Der zweiten Turbenthaler Equipe war die Göttin Fortuna weniger hold; Trainer Arben Ajrulais Schützlinge mussten mit dem letzten Platz vorlieb nehmen.
Erlebnis vor Ergebnis
Markus Dohner, der am Samstag als Turnierleiter und am Sonntag als Trainer im Einsatz stand, brachte die Idee der Turbenthaler Hallenturniere in kürzester Form auf den Punkt: «Erlebnis vor Ergebnis». Seit beinahe einem Vierteljahrhundert wird diesem Credo von den sich ablösenden Organisatoren nachgelebt: Jeder Teilnehmende geht mit einer Medaille nach Hause und jedes Team erhält gleich viel Spielzeit. Das heisst, auch weniger erfolgreiche Teams werden nicht nach wenigen verlorenen Partien auf den Heimweg geschickt, sondern sie bleiben bis zum Schluss im Rennen.
Am letzten Turniertag waren die D-Junioren im Einsatz – am Vormittag eine Auswahl der ersten Stärkeklasse. Der Turnierstart verlief für das Turbenthaler Team alles andere als erfolgreich; zwei knappe Niederlagen und zwei torlose Remis waren die Ausbeute der Hinrunde. Dann aber schalteten Markus Dohners Schützlinge einen Gang höher und vervierfachten ihren Punktestand innert kürzester Zeit, so dass man wieder nach vorne schauen konnte.
Karge Torausbeute
Gegen den späteren Turniersieger FC Dielsdorf hingen die Trauben aber erneut zu hoch und gegen den abgeschlagenen Turnierletzten resultierte im letzten Spiel wiederum nur ein Unentschieden; das reichte immerhin zu einem ansprechenden dritten Schlussrang. Charakteristisch für den Spielbetrieb an diesem Vormittag war die karge Torausbeute; pro Match fiel durchschnittlich weniger als ein Tor. Verantwortlich dafür war weniger die Abschlussschwäche der Stürmer vor dem gegnerischen Tor als vielmehr die Klasse-Torhüter, die selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen ihr Tor rein hielten.
Im Schlussturnier von Sonntagnachmittag spielte der FCT wieder höchstens eine Statistenrolle. Wenig passte zusammen, und die Niederlage im Spiel um die Rote Laterne war dann auch keine Überraschung mehr. (Werner Tüscher, Turbenthal)