Norovirus im Alterszentrum
In der Nacht von Sonntag auf Montag brach der Norovirus im Dübendorfer Alters- und Spitexzentrum (ASZD) aus. «Die betroffene Bewohnerin zeigte entsprechende Symptome, weshalb das Pflegepersonal gleich gemäss den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit gehandelt hat», sagt Victor Meli, der Zentrumsdirektor ad interim.
Das vom Bund empfohlene Ausbruchs-Management beinhaltet eine ganze Reihe von hygienischen und organisatorischen Massnahmen. Im Kern geht es darum, die Patienten zu isolieren und so die Verbreitung des Durchfallerregers zu stoppen.
Die Massnahmen gelten bis Montag
Gemäss Meli ist in der laufenden Woche eine weitere Bewohnerin am Norovirus erkrankt. «Diese Person wohnt auf derselben Pflegestation, wie die erste. Sie wurde ebenfalls isoliert.» Erkrankt sind auch zwei Mitarbeiterinnen. Sie werden erst wieder eingesetzt, wenn sie 72 Stunden beschwerdefrei sind, so Meli. «In den letzten Tagen haben wir keine neuen Fälle registriert.»
Meli zufolge gelten die getroffenen Massnahmen aus prophylaktischen Gründen noch bis am Montagmorgen und für das ganze Haus – mit der Ausnahme, dass die Bewohner ausserhalb der betroffenen Station im Speisesaal essen. «Letzterer unterliegt selbstverständlich den speziellen Reinigungs- und Service-Massnahmen», so Meli.