Politik

Norovirus im Alterszentrum

Zwei Bewohnerinnen des Alters- und Spitexzentrums Dübendorf haben sich mit dem Norovirus angesteckt. Weil die Betroffenen sofort isoliert wurden, konnte eine weitere Ausbreitung bisher verhindert werden.

Institutionen wie das Alterszentrum Dübendorf sind besonders gefährdet, das dort viele Menschen auf engem Raum zusammenleben.

Thomas Bacher

Norovirus im Alterszentrum

In der Nacht von Sonntag auf Montag brach der Norovirus im Dübendorfer Alters- und Spitexzentrum (ASZD) aus. «Die betroffene Bewohnerin zeigte entsprechende Symptome, weshalb das Pflegepersonal gleich gemäss den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit gehandelt hat», sagt Victor Meli, der Zentrumsdirektor ad interim.

Das vom Bund empfohlene Ausbruchs-Management beinhaltet eine ganze Reihe von hygienischen und organisatorischen Massnahmen. Im Kern geht es darum, die Patienten zu isolieren und so die Verbreitung des Durchfallerregers zu stoppen.

Die Massnahmen gelten bis Montag

Gemäss Meli ist in der laufenden Woche eine weitere Bewohnerin am Norovirus erkrankt. «Diese Person wohnt auf derselben Pflegestation, wie die erste. Sie wurde ebenfalls isoliert.» Erkrankt sind auch zwei Mitarbeiterinnen. Sie werden erst wieder eingesetzt, wenn sie 72 Stunden beschwerdefrei sind, so Meli. «In den letzten Tagen haben wir keine neuen Fälle registriert.»

Meli zufolge gelten die getroffenen Massnahmen aus prophylaktischen Gründen noch bis am Montagmorgen und für das ganze Haus – mit der Ausnahme, dass die Bewohner ausserhalb der betroffenen Station im Speisesaal essen. «Letzterer unterliegt selbstverständlich den speziellen Reinigungs- und Service-Massnahmen», so Meli.

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