Als «einmalige Anschubfinanzierung» bezeichnete der Stadtrat die 150’000 Franken, welche er 2013 zugunsten des Vereins Kino Orion bewilligte und auf drei Jahre verteilte. Als die Finanzhilfe auszulaufen drohte, genehmigte das Parlament 2016 eine Verlängerung, sprich: 50’000 Franken im ersten Jahr und dann je 25’000 Franken für 2017 und 2018. Gestern nun war der Unterstützungsbeitrag erneut Thema an der Sitzung des Gemeinderats.
Der Verein Kino Orion beantragte eine weitere Unterstützung des Kino- und Kulturbetriebs, und das in den Varianten 50’000, 75’000 und 100’000 Franken. Je höher der Betrag, desto grösser die Planungssicherheit und die Möglichkeit, Rückstellungen für Investitionen zu bilden, so die Überlegung der Verantwortlichen.
Unterstützung, aber...
Dem Stadtrat ist auch der niedrigste Betrag zu hoch, er beantragte deshalb dem Gemeinderat für die Jahre 2019 bis 2021 je 25’000 Franken – verbunden mit dem Auftrag, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. «Wir stehen nach wie vor hinter dem Kino Orion», sagte Stadtpräsident André Ingold (SVP). Doch die Verantwortlichen hätten die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllt. Er sei aber überzeugt, dass 25’000 Franken pro Jahr reichen würden.

