Gemeinderat regt sich über Wildwuchs auf
Als «Schandmal der Dübendorfer Politik» bezeichnet SP-Gemeinderat Theo Zobrist die Lücke an der Wallisellenstrasse 24. An dem Ort stand bis Januar 2016 ein rund 200-jähriges Bauernhaus; es wurde abgerissen, weil es einzustürzen drohte.
Das Grundstück werde als Abstelllager für Altmetall und Altstoffe missbraucht, schreibt Zobrist nun in einer Anfrage an den Stadtrat. «Auf der Liegenschaft werden Fahrzeuge und Material abgestellt, der Drahtzaun ist defekt und die Bepflanzung verwildert, zum Teil mit invasiven Neophyten.» Durch die «Wildnis» würden die Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer behindert.
Zobrist will wissen, wie der Stadtrat gegen die Missstände vorzugehen gedenke und wann der Eigentümer aufgefordert werde, die Pflanzenwildwuchs zu beseitigen. Ausserdem möchte er darüber informiert werden, ob ein Zeithorizont für die Wiederherstellung des Bauernhauses bekannt ist.
Der Stadtrat hat bis Ende März Zeit, die Anfrage zu beantworten.
