Abo

Politik

SP will wissen, wieso es im Alterszentrum zum Eklat kam

Die Hintergründe der Kündigung des Direktors des Alters- und Spitexzentrums Dübendorf liegen nach wie vor im Dunkeln. SP-Gemeinderat André Csillaghy findet, die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf, dass Licht in die Sache gebracht werde.

Vor rund einem Monat hat der Direktor des Dübendorfer Alters- und Spitexzentrums (ASZD), Daniel Guggisberg, gekündigt. In einem Schreiben an die Mitarbeitenden begründete er den Schritt damit, dass sich seine Situation mit der im Frühling neue gewählten Sozialvorsteherin Jacqueline Hofer (SVP) grundlegend verändert habe. «Ich persönlich stelle fest, dass die Grundhaltung der jetzigen Vorgesetzten diametral zu meiner Grundhaltung steht», schreibt Guggisberg und hält fest, dass er deshalb keine Basis mehr sehe für eine konstruktive Zusammenarbeit.

Hofer gab mit Verweis auf personalrechtliche und Datenschutzgründe keine Details zum Fall bekannt. Und Guggisberg war nicht zu erreichen. Als «Züriost» vom Vorfall erfuhr, hatte er sein Büro bereits geräumt.

Ein Recht auf Informationen

SP-Gemeinderat André Csillaghy gibt sich damit nicht zufrieden. Mit einer schriftlichen Anfrage will er vom Stadtrat wissen, was hinter den Kulissen geschehen ist, welche Differenzen bestanden haben und wie das Krisenmanagement ausgesehen hat.  

«Das Problem ist, dass diese Behörde von niemandem kontrolliert wird.»

André Csillaghy (SP), Gemeinderat

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?