Vor rund einem Monat hat der Direktor des Dübendorfer Alters- und Spitexzentrums (ASZD), Daniel Guggisberg, gekündigt. In einem Schreiben an die Mitarbeitenden begründete er den Schritt damit, dass sich seine Situation mit der im Frühling neue gewählten Sozialvorsteherin Jacqueline Hofer (SVP) grundlegend verändert habe. «Ich persönlich stelle fest, dass die Grundhaltung der jetzigen Vorgesetzten diametral zu meiner Grundhaltung steht», schreibt Guggisberg und hält fest, dass er deshalb keine Basis mehr sehe für eine konstruktive Zusammenarbeit.
Hofer gab mit Verweis auf personalrechtliche und Datenschutzgründe keine Details zum Fall bekannt. Und Guggisberg war nicht zu erreichen. Als «Züriost» vom Vorfall erfuhr, hatte er sein Büro bereits geräumt.
Ein Recht auf Informationen
SP-Gemeinderat André Csillaghy gibt sich damit nicht zufrieden. Mit einer schriftlichen Anfrage will er vom Stadtrat wissen, was hinter den Kulissen geschehen ist, welche Differenzen bestanden haben und wie das Krisenmanagement ausgesehen hat.
«Das Problem ist, dass diese Behörde von niemandem kontrolliert wird.»
André Csillaghy (SP), Gemeinderat

