15 Jahre lang war Daniel Guggisberg der Direktor des Dübendorfer Alters- und Spitexzentrums Dübendorf (ASZD), nun verlässt er die Institution – zwei Jahre vor seiner Pensionierung. In einem Schreiben an seine Mitarbeitenden, das Züriost vorliegt, begründet er seinen Schritt und erhebt Vorwürfe an die Adresse von SVP-Stadträtin Jacqueline Hofer. Diese wurde im Frühling in die Dübendorfer Regierung gewählt und übernahm die Nachfolge von Sozialvorstand Kurt Spillmann (SVP).
Unterschiedliche Grundhaltungen
«Zu meinem grossen Bedauern hat sich die Situation mit dem Wechsel der politischen Vorgesetzten in den letzten fünf Monaten für meine Funktion grundlegend geändert», schreibt Guggisberg. Er stelle fest, dass die Grundhaltung der politischen Vorgesetzten «diametral» zu seiner Grundhaltung stehe. Daher sehe er keine Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle aller Bewohnerinnen und Bewohnern des Zentrums und der gesamtem Belegschaft.
«Ich ziehe die Konsequenzen, bevor weiterer Schaden entsteht.»
Daniel Guggisberg, 15 Jahre lang Direktor des ASZD
«Geplant war, bis zu meiner Pensionierung 2021 alle offenen Projekte abzuschliessen», so Guggisberg. Doch nun ziehe er die Konsequenzen, bevor «weiterer Schaden» entstehe. Zusätzliche Informationen sind nicht erhältlich. Daniel Guggisberg hat sein Büro bereits geräumt, telefonisch ist er nicht erreichbar.

