Radio 15 wird in Ghana abgefeiert
«Wir staunten nicht schlecht, als wir die Freundschaftsanfrage aus Ghana bekommen haben», sagt Mathias «Betschi» Betschart, der Gründer des Ustermer Internetsenders Radio 15. Einige Monate später ist aus dem Kontakt etwas «Festes» geworden, und zwar in Form eines kleinen Fanclubs mit einem Dutzend Mitglieder. «Denen gefällt, dass wir keine Hitparade spielen, sondern auch viel Unbekanntes laufen lassen», so Betschart. Mittlerweile tauscht man sich regelmässig aus, und Fanclub-Gründer Kingsley Iroka hat als Dank für die Zuneigung zwei Radio-15-Shirts zugeschickt bekommen.
Laut Betschart verzeichnete Radio 15 im vergangenen Jahr mehr als 100‘000 Zugriffe. Am meisten Hörer habe der Sender in Deutschland, gefolgt von der Schweiz und den USA. «Erst kürzlich haben uns Leute aus Nevada und Texas geschrieben, dass sie unseren Musik-Mix mögen.» Und auch in Afrika geht es voran. So ist bereits der Grundstein für zwei weitere Fanclubs gelegt – im Senegal und in Tunesien.
